Reiterstübchen

Freitag, 4. November 2011

Einrichtungsfragen

Am Abend legte der Schatz den Arm um mich und deutete auf die große, leere Wand im Wohnzimmer. „Wenn Du Dir das so ansiehst“, sagte er, „die Wand schreit doch förmlich nach einem großen Bücherregal, so von Wand zu Wand und vom Boden bis zur Decke. Was meinst Du?“

Sommer vor einigen Jahren. Der letzte Umzugswagen war ausgeräumt, die meisten Möbel und Kartons waren irgendwie ins Haus geschafft, das Heu war eingebracht. Die Regenzeit begann. Die Gelegenheit, sich mal umzusehen, was mit den einzelnen Räumen wohl anzufangen sei.

Das Wohnzimmer, eine ehemalige Gaststube, war riesig, mit dunkel abgehängter Decke, abenteuerlichen Holzbeplankungen an den Wänden und einer tauschönen Fototapete. Und einer ganzen Wand ohne Fenster oder Türdurchbrüche. ‚Schau‘, sagte ich zum Schatz, ‚diese Wand da, die ist doch eigentlich wie gemacht für ein richtig großes Bücherregal. Von der Decke bis zum Boden. Da fänden alle unsere Bücher locker Platz drin.‘ Der Schatz schaute mich entrüstet an. ‚Ein Bücherregal!? Über die ganze Wand? So was will ich nicht im Wohnzimmer haben!!‘


„Das ist eine richtig gute Idee, Schatz“, sagte ich und schmiegte mich an.
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Montag, 31. Oktober 2011

Renovierungswahn

Anfang Oktober standen der Schatz und ich in unserem riesigen Wohnzimmer und betrachteten nachdrücklich das Ambiente der ehemaligen Gaststube.

Schatz: „Ich glaube, ich hätte gern ein schönes Wohnzimmer.“
Cu: „Ja …“
Schatz: „Meinst du, wir schaffen das vor Weihnachten?“
Cu: „(zweifelnd) Wenn wir uns richtig Mühe geben, vielleicht …“

Am folgenden Wochenende fielen wir im nahegelegenen Baumarkt ein und schleppten Tapeten, Kleister und einen Tapeziertisch nach Hause.

Sagte ich schon, daß dieses Gespräch im Oktober 2010 stattfand?

Anfang September diesen Jahres erwarb ich reichlich Farbe für die Gaststuben-Decke – nußbaum-lasierte Balken mit Eiche-rustikal-Paneelen – um dann allabendlich ein oder zwei Stündchen auf der Leiter zu stehen und die Paneelen cremeweiß zu streichen. Das Ergebnis war umwerfend und schrie nach Fortsetzung, also fing ich an, Tapeten abzureißen. Da an jeder Wand etwas anderes klebte, waren die Erfolge sehr unterschiedlich; bei Vinyltapete braucht es länger, die Bahnen müllsacktauglich zusammenzulegen als sie von der Wand zu ziehen, Rauhfaser direkt auf Putz hingegen will nur schnipselweise von der Wand.

Nach zwei Wochen Schnipsel hatte der Schatz ein Einsehen und kaufte Tapetenlöser. (Bis dahin kannte ich nur Methoden, die mit viel Wasser und Wärme und anschließend unbrauchbarem Fußbodenbelag zu tun hatten …) Und nach der Beseitigung diverser Überraschungen (Risse, offene Verteilerstellen, kreativ verlegte Leitungen) ging der Rest vergleichsweise zügig voran, so daß gestern die Arbeiten ihren vorläufigen Abschluß fanden und sogar schon die ersten Bilder aufgehängt wurden.

Jetzt müssen wir uns nur noch auf einen Fußbodenbelag einigen. Und Beleuchtung.
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Montag, 10. Oktober 2011

Handschuhjagd

Wir haben einen alten Hof gekauft mit jeder Menge Renovierungsbedarf. Und bei Arbeiten solcher Art bevorzuge ich lederne Arbeitshandschuhe. Nicht, weil sie so kernig aussehen oder mir ein äußerst arbeitsames Gefühl geben, sondern um meine Hände vor rostigen Ecken, Holzsplittern, Brombeerranken, Steinkanten und Blasen zu schützen. Und schwere Dinge vor dem Herunterfallen. Leider brauchen solche Arbeiten die Handschuhe langsam auf. Mein letztes halbwegs brauchbares Paar ist mittlerweile von vermehrtem Lochfraß befallen, so daß ich mich langsam nach ein paar neuen umsehen mußte.

Ganz offensichtlich tun hiesige Frauen so etwas aber nicht. Lederne Arbeitshandschuhe tragen, meine ich. Anders kann ich mir die vollständige Abwesenheit von Arbeitshandschuhen meiner Größe nicht erklären. Es gibt sie für Kinder bis Größe 6 ½ und dann wieder ab Größe 10; und wenn man ganz viel Glück hat, findet man welche in Größe 9. Leider rutschen mir die von den Händen, kaum daß ich die Arme sinken lasse. Meine Größe gibt es bestenfalls bei überteuerten bunten Stoffhandschühchen für den Balkon oder bei Gummihandschuhen. Ein Phänomen. Entweder die Damen erledigen anfallende Arbeiten tatsächlich ohne richtigen Handschutz, und ich bin ein Weichei, oder sie bringen die dazugehörigen Herren zu derlei Tätigkeiten, und ich bin zu doof, das auch hinzukriegen.

Wie auch immer, ich brauche neue Handschuhe!
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Donnerstag, 6. Oktober 2011

Hausmittelkenner

Wir sind stolze Besitzer eines Retriever-Rüden mit angeborener Verdauungsstörung. Daher haben wir uns vor einigen Jahren vom Fertigfutter verabschiedet und sind dazu übergegangen, Hundefutter selbst zuzubereiten. Sehr zur Freude aller anderen anwesenden Hunde, denn das mögen sie weitaus lieber.

Unglücklicherweise leidet mein Kochgeschirr gelegentlich darunter. So zum Beispiel diese Woche, als ich Reis und Möhren aufgesetzt und mich dann ins Blumenzimmer an meinen Computer begeben hatte, in froher Erwartung, der Schatz (der den aufgesetzten Topf durchaus bemerkt hatte) würde hin und wieder nach dem Topf schauen. Hatte er aber nicht, wie sich mir beim Verlassen des Blumenzimmers durch beißenden Geruch und dichte Schwaden kundtat.

Da mir aufgesetztes Hundefutter auch schon hin und wieder mal entfallen ist, seufzte ich nur innerlich. Wieder ein Topf, der sechs Wochen außer Dienst ist, weil man ihn irgendwie vom Brandansatz abweichen muß! Der erste Schmodder ließ sich relativ schnell entfernen, darunter aber steckte diese schwarze Kruste, die wirklich nur durch Einweichen und intensives Schrubben zu entfernen ist.

Dachte ich. Bis Sohn um die Ecke schaute und die Verwendung von Backpulver vorschlug.

Cu: „Backpulver!? Wieso denn Backpulver?“
Sohn: „Keine Ahnung. Habe ich mal gehört.“
Cu: „Wo hörst Du denn so was?“
Sohn: „Im Radio bei Tietjen talkt. Da hat das mal einer gesagt.“

Ich habe es ausprobiert, und was soll ich sagen, es funktioniert tatsächlich. Unglaublich. Vor allem, daß Sohn sich Dinge so im Vorbeigehen merken kann. Das hat er von seinem Vater.
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Donnerstag, 29. September 2011

Nächtliche Ruhestörung

Liebster Schatz,

ja, ich weiß, Du magst nicht gern des Nächtens aufstehen, Dich anziehen und mit dem jammernden Retriever-Köter rausgehen müssen. Normalerweise passiert Dir das ja auch nicht, weil Dein Schlaf deutlich fester ist als meiner.

Nachdem Du aber schon gute zwei Stunden Lautatmung hattest, während ich noch gewerkelt habe, und überdies imstande bist, wieder einzuschlafen, kaum daß Du zugedeckt bist (ganz im Gegensatz zu mir), fand ich diese süffisant-beleidigte Bemerkung, ich hätte mir ja nur wieder die Bettdecke über den Kopf gezogen, irgendwie unangebracht. Zumal ich erst wachgeworden bin, als Du aus Versehen den Spitz getreten hast. Und ich habe mich weder rumgedreht noch etwas über den Kopf gezogen, sondern bin einfach nur still liegengeblieben.

Denn ganz ehrlich, ich finde nicht, daß ich jedes Mal diejenige sein muß, die nachts mit einem der puscheligen Mitbewohner rausgehen muß. Genaugenommen verstehe ich nicht mal, warum Ihr offenbar alle glaubt, ich benötigte nicht mehr als drei Stunden Schlaf am Tag respektive in der Nacht. Oder mal ein bißchen Zeit für mich.

Und den Köter wolltest Du unbedingt haben, Schatz. Ich wollte ja den mit den braunen Ohren. Und den Spitz. Und wenn der mal nachts raus will, gehe ich immerhin mit ihm, ohne mich zu beklagen.
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Montag, 12. September 2011

Weg!

Seit Jahren wohnte mein Ehering zuverlässig an dem Finger, an den ihn der Schatz seinerzeit gesteckt hatte. Erst ungewohnt, wurde er fester Bestandteil meines Ich, und ich hätte mir nie vorstellen können, ohne ihn zu sein.

Dann gab es eine kleine Rangelei im Stall mit Tochterkind, und von zehn möglichen Fingern mußte es ausgerechnet dieser Ringfinger sein, der gestaucht wurde. Sozusagen in letzter Minute gelang es mir noch, den Ring über das anschwellende Gelenk zu zwingen, was sehr schmerzhaft war und zu länger anhaltenden Problemen führte. In der Hoffnung, der Ringfinger werde bald wieder in seine ursprüngliche Gestalt zurückgekehrt sein, trug ich meinen Ring fortan auf dem kleinen Finger, was auch ganz gut paßte. Jedenfalls, so lange es warm war.

Kühlere Temperaturen sorgen für schmalere Finger und demzufolgend rutschenden Fingerschmuck. Du ahnst es schon? Mein Ring, Zeichen innigsten Verbundenseins mit dem Schatz, verschwand. Auf Nimmerwiedersehen. Die Zeitspanne zwischen dem sicheren Noch-Vorhandensein und dem definitiven Verschwundensein ist so groß – er könnte beim Einkauf verlorengegangen sein oder irgendwo im Haus oder auf dem Weg zur Arbeit oder ich habe ihn den Hengsten beim Füttern vorgeworfen.

Heul!

Der Tag war gelaufen. Der Schatz, der allerbeste, suchte alles in Haus und Hof ab, ich jeden Weg, den ich gegangen war, aber vergeblich. Wieder zu Hause, nahm mich der Schatz in die Arme und sagte: „Tja. Dann muß ich Dir wohl einen neuen kaufen.“

Mußt du dann wohl, Schatz. Bis dahin trage ich – mit Einverständnis – erst einmal den von Mama. Auch nicht auf dem lädierten Ringfinger. Weil er mir zu groß ist.
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Donnerstag, 8. September 2011

Post

Sohn schreibt sich gelegentlich mit meiner Schwester, er kurz und trocken, sie lang und unterhaltsam. Jetzt gab er mir Schwesters Brief von letzter Woche zum Lesen. Da stand unter anderem:

„Vielleicht hast Du ja auch eine Mail-Adresse oder wenigstens einen Internet-Zugang, dann könnten wir uns mailen. Das ist dann einfacher, dieses Briefeschreiben ist ja doch sehr mühsam.“

Ich war irritiert und meinte, das sei jetzt überraschend, gerade von Schwester. „Fand ich auch“, sagte Sohn, nickte heftig und nahm seinen Brief wieder an sich, der schon nicht mehr handgeschrieben, sondern aus dem Drucker war. Wahrscheinlich ist es der letzte, denn nun schicken sie einander eMails.

Manchen Relikten weint man nicht nach. Um dieses ist es schade, finde ich. Einen Brief im Postkasten zu finden, an einen persönlich adressiert, vielleicht gar mit wohlbekannter Handschrift, die einem vor dem Öffnen schon das Herz klopfen läßt – das war schon immer etwas Besonderes. (Ich hatte sogar mal das Vergnügen, einen gesiegelten Brief zu bekommen!) Klar, eMails gehen schneller und sind einfacher zu schreiben; du mußt dir keine großen Gedanken vor dem Schreiben machen, sondern kannst anschließend einfach markieren, ausschneiden, einfügen, umsetzen. Das alles geht beim Schreiben auf Papier nicht so, man muß sich schon überlegen, was man macht und wie. Vielleicht sind die Menschen heute deswegen so ungeduldig und zappelig – sie verlernen, sich für etwas die Zeit zu nehmen, sich darauf zu konzentrieren und darüber nachzudenken. Und sich darüber zu freuen, daß jemand anders sich die Zeit für sie genommen hat.

Mir wird es fehlen, das Briefeschreiben und –bekommen.
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Montag, 25. Juli 2011

Sonntag

Irgendwann in der Frühe geweckt von des Schatzes Schlafgeräuschen („Ich schnarche nicht. Ich atme laut!“), sorgen der zunächst latent vorhandene Drang zum Örtchen und ein unruhiger Spitz dafür, daß ich nicht wieder einschlafen kann. Wenn ich mich jetzt bewege, fängt der Spitz an herumzuspringen. Das bringt den Herrn Hund in Wallung, und dann muß ich aufstehen und mit den Hunden raus … Draußen regnet es gleichmäßig auf den Stall hernieder. Ein beruhigendes Geräusch. Wenn draußen nicht schon wieder alles triefte. Außerdem verstärkt es den Drang.

Eingedenk der Mengen an Brot- und Brötchenteigen nebenan in der Küche wälze ich mich schließlich auf die Seite und schaue auf den Wecker. Kurz nach Neun. Jetzt aber …! Der Spitz fängt an rumzuspringen. Das bringt den Herrn Hund in Wallung, auch die Hundedame meint, es sei jetzt mal Zeit aufzustehen; also angle ich nach den Klamotten und trolle mich ins Bad. Vom Schatz noch keinerlei Lebenszeichen. Der arme, erschöpfte Mann braucht seinen Schlaf. Ich ja nicht. Ich bin unzerstörbar.

Und wasserdicht. Im Gegensatz zu Hose und Jacke. Seit drei Tagen regnet es schon wieder fast ohne Unterbrechung, und die Regenpausen zuvor waren auch kaum der Rede wert. Grummelnd stapfe ich mit den Hundetieren durch das widerliche Wetter und frage mich, warum das inkontinente Wolkenpack nicht mal Urlaub über Somalia machen kann. Dort bräuchte man die Regenmassen wesentlich dringender als hier. Auf dem Rückweg fällt mir auf, wie viel Regen in der Nacht tatsächlich gefallen ist – der Reitplatz steht fast komplett unter Wasser, und die Ponies haben nur noch ein paar Inseln auf ihrer Weide. Wir sollten das mit den Pferden aufgeben und vielleicht lieber Enten züchten.

Zurück zu Hause schiebe ich die Hunde ins Haus. Immer noch kein Lebenszeichen vom Schatz. Eigentlich gedachte ich seit einer guten halben Stunde am Backofen zu stehen und Brötchen und Croissants für das Frühstück zu backen. Aber na ja. Und wo ich ja schon mal durchgeweicht bin, kann ich den Rest auch noch erledigen – Zotti mit Medizin versehen und die Hühner füttern und rauslassen. Gut, daß ich Gummistiefel im Stall stehen habe, und gut, daß es inzwischen Stiefel sind und nicht nur Boots. Selbst die Stutenweide weist jetzt kleine Tümpel auf, und dabei liegt sie am höchsten. Zotti bekommt Haue von der frustrierten Dicken, die gern mal wieder mit ihrem Menschen (= der Schatz) zu tun hätte und nun glaubt, Zotti bekäme Leckereien, die ihr zustünden. Und die Hühner sind genauso schnell wieder drin, wie sie ausgeschwärmt waren.

Mittlerweise ist es fast Zehn. Der Schatz ist gerade fertig mit Duschen. Ich ziehe mir was Trockenes an und mache mich ans Backen und Teekochen und setze Hundefutter an. Sohn taucht von irgendwoher auf und beginnt gemächlich, mit dem Schatz zusammen den Frühstückstisch zu decken. Als ich nach einer Weile mit Brötchen und Croissants beladen dazu komme, hat der Schatz sogar den Kaminofen angefeuert. Mitten im Juli.

Im Backofen wird ein Brot nach dem anderen schön braun gebacken, dann noch ein Butterkuchen hinterher. Es duftet im Haus nach Brot und Kuchen und Holzfeuer und frischem Kaffee. Und ich versuche, nicht an die vielen Toten in Norwegen zu denken.
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Donnerstag, 21. Juli 2011

Kleinspielzeug

Der Schatz ist sehr technikaffin. Und so kam, was kommen mußte:

Schatz: „Schau mal, da gibt es IBlöcke zu einem richtig guten Preis!“
Cu: „Du hast einen Computer!“
Schatz: „Ja … aber ein IBlock! Guck doch mal!“
Cu: „Hast du schon mal ausgerechnet, wie viel Heu wir dafür kriegen?“
Schatz: „…!“

Am Folgetag:

Schatz: „Was ist jetzt mit dem IBlock? Kriege ich einen?“
Cu: „Hast du eine Gehaltserhöhung bekommen, von der ich nichts weiß?“

Dialoge dieser Art wurden ein paar Tage lang geführt.

Schatz: „Und? Was ist jetzt mit meinem IBlock?“
Cu: „Wenn du meinst, du hast das Geld über, dann mach doch.“
Schatz: „??? (Pause) Der Elektronikfachmarkt hat da so eine Kundenkarte, da hätte man ein Konto, und Garantie gibt es da auch … Aber natürlich hast du recht, eigentlich müßte ich die Finger davon lassen …“
Cu: „Also Schatz, wenn du meinst, du kannst ohne IBlock nicht leben, mußt du dir eins kaufen. Wir anderen hungern dann einfach so lange. Und da gerade Ferien sind, brauchen die Kinder ja auch noch nichts anzuziehen.“
Schatz: „- - - … Fährst du dann nachher mit mir zum Elektronikfachmarkt?“

Und seit vorgestern ist der Schatz nun stolzer Besitzer eines Apfel-IBlocks.
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Donnerstag, 14. Juli 2011

Erntezeit

Sonntag. Ruhiges, freundliches Wetter. Cu zieht mit Spaten, Schäufelchen, Schalen und Eimer bewaffnet los in den Gemüsegarten, um ein Mittagessen zu erlegen.

Die Strecke konnte sich sehen lassen: ein halbes Pfund erstklassige Himbeeren, fast ein Pfund schwarze Johannisbeeren, einen guten halben Eimer neue Kartoffeln, die andere Hälfte gefüllt mit Möhren und Zuckerschoten. Die Hühner freuten über jede Menge Möhrengrün, ich mich über die reichhaltige Beute. Und wie wundervoll Möhren beim Ernten riechen!

Das notwendige Putzen ist normalerweise nicht so mein Fall. Dieses Mal hatte es etwas sehr Entspannendes – zum Einen war es das erste selbst geerntete Gemüse des Jahres, zum Anderen riecht es einfach toll, so frisches Zeug zu verarbeiten, und auf dem Balkon war es angenehm zu sitzen.

Mit gebratenen Schnitzeln gereicht, war die erste Ernte ein echter Hochgenuß. Fanden jedenfalls drei Viertel des Peerstall-Personals. Das restliche Viertel verschanzte sich hinter der üblichen Verweigerungshaltung und hätte lieber Kaufgemüse gehabt.

Verstehe ich gar nicht.
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Utn Peerstall

Das sind keine Haflinger!

gerade im Stall:

Du bist nicht angemeldet.

Stallordnung

Alle Einträge von cu ruadh sind extrem subjektiv und aus persönlichem Erleben entstanden. Anmerkungen und Kommentare sind erwünscht, allerdings bitte ich um einen höflichen und freundlichen Umgangston. Kurz gesagt: Wer pöbelt, suche sich einen anderen Stall!

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