Niemand zu Hause
Wir sind berufstätige Menschen, der Schatz und ich. Das heißt, wir gehen morgens aus dem Haus und kommen mehr oder weniger früh nachmittags heim. In gewisser Weise gilt das auch für die Kinder, denn die sind gewöhnlich tagsüber in der Schule.
Das scheint ein Phänomen zu sein hier in Ostfriesland, zumindest in der ländlichen Gegend, in die es uns verschlagen hat. Hier ist offenbar zu jeder beliebigen Tageszeit jemand zu erreichen. Anders kann ich mir die hartnäckigen Versuche von Schornsteinfegern, Strom-, Gas- und Wasserablesern und Kläranlagenprüfern nicht erklären, am Vormittag jemanden im Peerstall anzutreffen. Der Schornsteinfeger und der Umwelttechniker, der sich um unser Hausklärwerk kümmert, sind inzwischen sogar im Besitz meiner Handynummer, damit sie vorher einen Termin mit mir vereinbaren können. Trotzdem finde ich immer wieder Zettel im Briefkasten, auf denen sehr vorwurfsvoll und mit reichlich Ausrufezeichen versehen zu lesen ist, man habe diesen Tag versucht, ins Haus zu gelangen, aber niemand sei dagewesen, und nun werde man am Folgetag zwischen 8 und 9:30 Uhr einen neuen Versuch unternehmen. Alternativ möge man da und dort anrufen, um einen Termin zu vereinbaren.
In der Regel erreicht man da nach 15 Uhr niemanden mehr. Wahrscheinlich wartet schon irgendein Ableser, mit dem das Büropersonal einen Termin hat.
Das scheint ein Phänomen zu sein hier in Ostfriesland, zumindest in der ländlichen Gegend, in die es uns verschlagen hat. Hier ist offenbar zu jeder beliebigen Tageszeit jemand zu erreichen. Anders kann ich mir die hartnäckigen Versuche von Schornsteinfegern, Strom-, Gas- und Wasserablesern und Kläranlagenprüfern nicht erklären, am Vormittag jemanden im Peerstall anzutreffen. Der Schornsteinfeger und der Umwelttechniker, der sich um unser Hausklärwerk kümmert, sind inzwischen sogar im Besitz meiner Handynummer, damit sie vorher einen Termin mit mir vereinbaren können. Trotzdem finde ich immer wieder Zettel im Briefkasten, auf denen sehr vorwurfsvoll und mit reichlich Ausrufezeichen versehen zu lesen ist, man habe diesen Tag versucht, ins Haus zu gelangen, aber niemand sei dagewesen, und nun werde man am Folgetag zwischen 8 und 9:30 Uhr einen neuen Versuch unternehmen. Alternativ möge man da und dort anrufen, um einen Termin zu vereinbaren.
In der Regel erreicht man da nach 15 Uhr niemanden mehr. Wahrscheinlich wartet schon irgendein Ableser, mit dem das Büropersonal einen Termin hat.
cu ruadh - 21. Sep, 13:19
Zu finden in: Land und Leute
