Freitag, 22. Februar 2013

Unaware

Futtermitteleinkauf beim favorisierten Landhandel. Der diensthabende Mitarbeiter schaut auf meine Kreditkarte und grinst:

„Kein Wunder, daß wir Dich nicht im Telefonbuch gefunden haben, Du heißt ja gar nicht Nanninga.“

Der Schatz und ich schauen gleichermaßen dumm-fragend aus der Wäsche. Der Diensthabende klärt uns auf, daß vorangegangene Woche jemand eine Karte im Kartenleser stecken gelassen hat, sie die Besitzerin verständigen wollten und sich einig waren, es sei die rothaarige Frau im langen Mantel gewesen.

„Stimmt doch, ihr wohnt doch da auf dem Hof, den Johann früher hatte“, sagt der Diensthabende eifrig, „und ihr habt doch auch die Kaltblüter, oder?“

An so einer Stelle des Gespräches bekomme ich gewöhnlich Verfolgungswahn, verabschiede mich ebenso freundlich wie eilig und versuche, zu Hause mein inneres Gleichgewicht wiederzufinden. Denn ich habe mich nie für jemanden gehalten, den man sich merkt. Wollte ich auch nie sein. Ein guter Freund hat sich vor einer langen Weile schon mal darüber amüsiert; unawareness nannte er es.

„Du schwatzt zu viel mit den Leuten“, sagt der Schatz hingegen.

Ah. Aber in der Tierarztpraxis weiß man auch schon aufgrund des Namens, daß man einen Tierarzt nach Dorf Vier schicken muß ...
Zu finden in: Reiterstübchen

Utn Peerstall

Das sind keine Haflinger!

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Alle Einträge von cu ruadh sind extrem subjektiv und aus persönlichem Erleben entstanden. Anmerkungen und Kommentare sind erwünscht, allerdings bitte ich um einen höflichen und freundlichen Umgangston. Kurz gesagt: Wer pöbelt, suche sich einen anderen Stall!

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