Renovierungswahn
Anfang Oktober standen der Schatz und ich in unserem riesigen Wohnzimmer und betrachteten nachdrücklich das Ambiente der ehemaligen Gaststube.
Schatz: „Ich glaube, ich hätte gern ein schönes Wohnzimmer.“
Cu: „Ja …“
Schatz: „Meinst du, wir schaffen das vor Weihnachten?“
Cu: „(zweifelnd) Wenn wir uns richtig Mühe geben, vielleicht …“
Am folgenden Wochenende fielen wir im nahegelegenen Baumarkt ein und schleppten Tapeten, Kleister und einen Tapeziertisch nach Hause.
Sagte ich schon, daß dieses Gespräch im Oktober 2010 stattfand?
Anfang September diesen Jahres erwarb ich reichlich Farbe für die Gaststuben-Decke – nußbaum-lasierte Balken mit Eiche-rustikal-Paneelen – um dann allabendlich ein oder zwei Stündchen auf der Leiter zu stehen und die Paneelen cremeweiß zu streichen. Das Ergebnis war umwerfend und schrie nach Fortsetzung, also fing ich an, Tapeten abzureißen. Da an jeder Wand etwas anderes klebte, waren die Erfolge sehr unterschiedlich; bei Vinyltapete braucht es länger, die Bahnen müllsacktauglich zusammenzulegen als sie von der Wand zu ziehen, Rauhfaser direkt auf Putz hingegen will nur schnipselweise von der Wand.
Nach zwei Wochen Schnipsel hatte der Schatz ein Einsehen und kaufte Tapetenlöser. (Bis dahin kannte ich nur Methoden, die mit viel Wasser und Wärme und anschließend unbrauchbarem Fußbodenbelag zu tun hatten …) Und nach der Beseitigung diverser Überraschungen (Risse, offene Verteilerstellen, kreativ verlegte Leitungen) ging der Rest vergleichsweise zügig voran, so daß gestern die Arbeiten ihren vorläufigen Abschluß fanden und sogar schon die ersten Bilder aufgehängt wurden.
Jetzt müssen wir uns nur noch auf einen Fußbodenbelag einigen. Und Beleuchtung.
Schatz: „Ich glaube, ich hätte gern ein schönes Wohnzimmer.“
Cu: „Ja …“
Schatz: „Meinst du, wir schaffen das vor Weihnachten?“
Cu: „(zweifelnd) Wenn wir uns richtig Mühe geben, vielleicht …“
Am folgenden Wochenende fielen wir im nahegelegenen Baumarkt ein und schleppten Tapeten, Kleister und einen Tapeziertisch nach Hause.
Sagte ich schon, daß dieses Gespräch im Oktober 2010 stattfand?
Anfang September diesen Jahres erwarb ich reichlich Farbe für die Gaststuben-Decke – nußbaum-lasierte Balken mit Eiche-rustikal-Paneelen – um dann allabendlich ein oder zwei Stündchen auf der Leiter zu stehen und die Paneelen cremeweiß zu streichen. Das Ergebnis war umwerfend und schrie nach Fortsetzung, also fing ich an, Tapeten abzureißen. Da an jeder Wand etwas anderes klebte, waren die Erfolge sehr unterschiedlich; bei Vinyltapete braucht es länger, die Bahnen müllsacktauglich zusammenzulegen als sie von der Wand zu ziehen, Rauhfaser direkt auf Putz hingegen will nur schnipselweise von der Wand.
Nach zwei Wochen Schnipsel hatte der Schatz ein Einsehen und kaufte Tapetenlöser. (Bis dahin kannte ich nur Methoden, die mit viel Wasser und Wärme und anschließend unbrauchbarem Fußbodenbelag zu tun hatten …) Und nach der Beseitigung diverser Überraschungen (Risse, offene Verteilerstellen, kreativ verlegte Leitungen) ging der Rest vergleichsweise zügig voran, so daß gestern die Arbeiten ihren vorläufigen Abschluß fanden und sogar schon die ersten Bilder aufgehängt wurden.
Jetzt müssen wir uns nur noch auf einen Fußbodenbelag einigen. Und Beleuchtung.
cu ruadh - 31. Okt, 12:46
Zu finden in: Reiterstübchen
