Projektwoche II
Nachdem der Auftakt eher auf eine Höllenwoche hat schließen lassen, endete die Projektwoche fast schmerzfrei heute nach der vierten Stunde gegen 11 Uhr.
Schrieb ich wirklich 11 … ?
08:56 Noch nicht lange im Büro – Computer gestartet, alle erforderlichen Programme geöffnet, ersten Cappuccino geholt – Handy vermeldet eine SMS. „Kannst du mich nach der 2stunde abholen? LG Tochterkind“
SMS zurück: „Aber liebes Tochterkind, ich bin hier im Büro und ARBEITE! Wie soll ich Dich denn abholen?“
09:02 Nächste SMS: „Bitte jetzt abholen“
Irritiert und besorgt verlasse ich das Funkloch in meinem Büro (hätte das Handy auf der anderen Seite der Tastatur gelegen, hätte ich nicht mal eine SMS bekommen …) und rufe das Tochterkind an, was denn passiert sei.
„Wir sind schon fertig, Mama, und alle anderen aus meiner Projektgruppe fahren jetzt nach Hause, bitte, bitte hol mich auch ab, sonst muß ich hier bis zur vierten Stunde alleine sitzen.“
Und das Kind war voller Unverständnis darüber, dass man nicht alles stehen und liegen lässt. Wo doch alle anderen …
Schrieb ich wirklich 11 … ?
08:56 Noch nicht lange im Büro – Computer gestartet, alle erforderlichen Programme geöffnet, ersten Cappuccino geholt – Handy vermeldet eine SMS. „Kannst du mich nach der 2stunde abholen? LG Tochterkind“
SMS zurück: „Aber liebes Tochterkind, ich bin hier im Büro und ARBEITE! Wie soll ich Dich denn abholen?“
09:02 Nächste SMS: „Bitte jetzt abholen“
Irritiert und besorgt verlasse ich das Funkloch in meinem Büro (hätte das Handy auf der anderen Seite der Tastatur gelegen, hätte ich nicht mal eine SMS bekommen …) und rufe das Tochterkind an, was denn passiert sei.
„Wir sind schon fertig, Mama, und alle anderen aus meiner Projektgruppe fahren jetzt nach Hause, bitte, bitte hol mich auch ab, sonst muß ich hier bis zur vierten Stunde alleine sitzen.“
Und das Kind war voller Unverständnis darüber, dass man nicht alles stehen und liegen lässt. Wo doch alle anderen …
cu ruadh - 8. Okt, 12:35
Zu finden in: Reiterstübchen

Meine Güte, es wär mir damals im Traum nicht eingefallen, meinen Vater deshalb anzurufen.
Aber man muss ja trotzdem nicht jeden Unsinn mitmachen, den anderen Eltern mit ihrem Nachwuchs veranstalten.
Wäre ich auf solchen Unsinn gekommen, es hätte ein Donnerwetter ohnegleichen gegeben. Meine Mutter war gut in so was.
Aber heutzutage hat jeder ein Handy („och Mama, kann ich nicht so ein Tatsch haben? Alle anderen haben auch eins!“), und jeder ist immerzu erreichbar. Fast immer jedenfalls. Und wenn mal nicht, wird man doch automatisch unruhig.
Außerdem konnte sich das Tochterkind noch nie besonders gut allein beschäftigen. Sie braucht Publikum. Und sei es nur, um sich hinterher darüber zu beklagen, wie doof die alle seien.