Projektwoche
Die Schule unserer Kinder veranstaltet diese Woche eine Projektwoche. So etwas finde ich toll. Allerdings hätte ich nie mit solchen Auswirkungen auf unser familiäres Leben gerechnet.
06:15 Aufstehen. Frühstück vorbereiten, Essen zum Mitnehmen einpacken.
06:23 Tochterkind (Projektleiterin „Lyrik und Literatur“) aus dem Bett schubsen, weil sie ihren Wecker nicht gehört hat.
07:00 Tochterkind aus dem Haus befördern.
07:43 Zwei Weidezaunpfähle ersetzen, damit die Ponies und die Hengste nicht abhauen.
08:04 Expressduschen gehen.
08:22 Mit den Hunden starten.
08:35 Sohn (Projekt „Landwirtschaft“) ermahnen, rechtzeitig fertig zu werden. Zur Arbeit fahren.
11:28 Anruf von Sohn: „Kann ich den Kuchen essen und noch PlärrStation spielen, bis ich abgeholt werde?“
14:23 Anruf von Tochterkind: „Der hat alles rumliegen gelassen! Kann ich fernsehen?“
14:48 Anruf von Tochterkind: „Die Schule hat angerufen, du sollst Sohn abholen, der ist umgekippt.“
14:52 Alarmstart vom Parkplatz. Warnleuchte im Cockpit geht an.
15:20 Schwer lädiertes Kind mit blutigem Pflaster am Kinn an der Schule in Empfang genommen. Berichtet bekommen, Sohn sei bei der Besichtigung des eines Melkstandes umgestürzt wie ein Brett.
15:58 Eintreffen beim Hausarzt. Lesen der Bedienungsanleitung entschlüsselt Warnleuchte als „Problem in der Abgasanlage. Fachbetrieb aufsuchen.“ Toll.
17:03 Hausarzt stellt fest, das müsse genäht werden. (Ach.) Sämtliche Termine inzwischen geplatzt, weil kein Handyempfang, also keine Möglichkeit, irgendwas zu regeln.
17:14 Zu Hause. Nach dem Rechten sehen, ein paar Telefonate erledigen, ein paar Sachen fürs Krankenhaus zusammenpacken.
17:30 Anruf vom Projektbetreuer, wie es Sohn denn wohl ginge.
17:35 Auf ins Krankenhaus!
18:05 Ein paar kurzweilige Gespräche über Notfälle, Erstversorgung und das richtige Ausfüllen von Begleitzetteln.
19:40 Wieder zu Hause. Tochterkind gelobt für fleißiges Helfen. Sohn weggepackt, um Essen gekümmert. Katzenbande gefüttert, Hühner rein, Hunde raus. Kinder ins Bett befördert.
21:00 Projektbetreuer angerufen, neueste Erkenntnisse mitgeteilt, die Modalitäten des zweiten Projekttages besprochen.
21:20 Alles erledigt. Inclusive des Tages und meiner Person.
Ich bin schon so auf den Rest der Woche gespannt.
06:15 Aufstehen. Frühstück vorbereiten, Essen zum Mitnehmen einpacken.
06:23 Tochterkind (Projektleiterin „Lyrik und Literatur“) aus dem Bett schubsen, weil sie ihren Wecker nicht gehört hat.
07:00 Tochterkind aus dem Haus befördern.
07:43 Zwei Weidezaunpfähle ersetzen, damit die Ponies und die Hengste nicht abhauen.
08:04 Expressduschen gehen.
08:22 Mit den Hunden starten.
08:35 Sohn (Projekt „Landwirtschaft“) ermahnen, rechtzeitig fertig zu werden. Zur Arbeit fahren.
11:28 Anruf von Sohn: „Kann ich den Kuchen essen und noch PlärrStation spielen, bis ich abgeholt werde?“
14:23 Anruf von Tochterkind: „Der hat alles rumliegen gelassen! Kann ich fernsehen?“
14:48 Anruf von Tochterkind: „Die Schule hat angerufen, du sollst Sohn abholen, der ist umgekippt.“
14:52 Alarmstart vom Parkplatz. Warnleuchte im Cockpit geht an.
15:20 Schwer lädiertes Kind mit blutigem Pflaster am Kinn an der Schule in Empfang genommen. Berichtet bekommen, Sohn sei bei der Besichtigung des eines Melkstandes umgestürzt wie ein Brett.
15:58 Eintreffen beim Hausarzt. Lesen der Bedienungsanleitung entschlüsselt Warnleuchte als „Problem in der Abgasanlage. Fachbetrieb aufsuchen.“ Toll.
17:03 Hausarzt stellt fest, das müsse genäht werden. (Ach.) Sämtliche Termine inzwischen geplatzt, weil kein Handyempfang, also keine Möglichkeit, irgendwas zu regeln.
17:14 Zu Hause. Nach dem Rechten sehen, ein paar Telefonate erledigen, ein paar Sachen fürs Krankenhaus zusammenpacken.
17:30 Anruf vom Projektbetreuer, wie es Sohn denn wohl ginge.
17:35 Auf ins Krankenhaus!
18:05 Ein paar kurzweilige Gespräche über Notfälle, Erstversorgung und das richtige Ausfüllen von Begleitzetteln.
19:40 Wieder zu Hause. Tochterkind gelobt für fleißiges Helfen. Sohn weggepackt, um Essen gekümmert. Katzenbande gefüttert, Hühner rein, Hunde raus. Kinder ins Bett befördert.
21:00 Projektbetreuer angerufen, neueste Erkenntnisse mitgeteilt, die Modalitäten des zweiten Projekttages besprochen.
21:20 Alles erledigt. Inclusive des Tages und meiner Person.
Ich bin schon so auf den Rest der Woche gespannt.
cu ruadh - 5. Okt, 12:17
Zu finden in: Reiterstübchen

Ich gebe zu: SOWAS kriegt in dieser Organisationsdichte eben nur
eine FRAU hin!
(/applaus)
Und - nicht zu vernachlässigen: Ich hatte Hilfe vom allerbesten Schatz.