Dienstag, 5. Juli 2011

Humpeln

Verlorenes Eisen, Husten, Haarlinge, Kolik, Einschuß, Ekzeme, schweren Bandwurmbefall – inzwischen hatten wir fast alles, was das normal genutzte Pferd so haben kann. Dachten wir.

Seit dem Wochenende haben wir nun auch ein Hufgeschwür.

Bei einem Hufgeschwür sammelt sich irgendwo innerhalb des Hufes Eiter an, der nirgendwo hin kann, drückt und dem armen Tier Schmerzen beim Stehen und Laufen bereitet. So auch hier – die arme Zotti war ein Bild des Jammers. Bis der Doc gestern endlich erschien. Hilfesuchend streckte sie ihm den Huf hin; es gab ein paar Schnitte mit dem Hufmesser und einen ordentlichen Hufverband, und gleich mußte Zotti erst mal ausprobieren, ob man sich wieder draufstellen kann. Man konnte.

Glücklicherweise mußte man auch nicht im Stall schlafen, sondern durfte wieder raus zu den anderen und zum Heuhaufen. Und während Zotti glücklich Heu mampfte, bekam die Lütte Kulleraugen, als sie den Verband sah. Das ganze Pferdegesicht sagte: „Boah! Was ist das denn? Kann ich das auch? Krieg ich auch sowas?“ Und sofort war sie auf dem Weg, das Ding da zu untersuchen, an der Watte zu zupfen und mal zu gucken, was es damit auf sich hat.

Ich hätte wetten mögen, der Verband hält nicht bis heute. Das hätte ich verloren. Gute Arbeit, Doc.
Zu finden in: Stall und Weide

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Das sind keine Haflinger!

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Alle Einträge von cu ruadh sind extrem subjektiv und aus persönlichem Erleben entstanden. Anmerkungen und Kommentare sind erwünscht, allerdings bitte ich um einen höflichen und freundlichen Umgangston. Kurz gesagt: Wer pöbelt, suche sich einen anderen Stall!

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