Gewitter!
Hier im Norden sind die Abende zur Zeit sehr lang. Das führt bei weiter südlich aufgewachsenen Menschen wie mir gern mal dazu, daß man sich schwer verschätzt, wie spät es eigentlich tatsächlich ist, und in der Folge dazu, daß man häufig später ins Bett kommt als wünschenswert wäre.
So war es auch gestern – der Schatz schlummerte schon selig auf dem Sofa, und ich war noch mit einer Stricksocke beschäftigt und wurde plötzlich gewahr, daß es schon auf Mitternacht ging. Also wurden die Hunde noch flugs gefüttert, und ich machte mich gerade bettfertig, als die ersten Donnergrummler zu hören waren und Regen einsetzte. Ach was sage ich – REGEN!
Nun hat niemand von uns ein Problem mit Gewitter. Nur der Spitz, der stirbt dann tausend Tode, wenn es draußen grollt und knallt. Er, der sonst jeden verbellt, der sich auch nur auf Sichtweite dem Haus nähert, verkroch sich als kleines Häuflein Elend neben-hinter-unter meinem Bett und hechelte, daß an Schlaf erst mal nicht mehr zu denken war.
Dann war das Donnerrollen vorbei, und das Hecheln wandelte sich zu Herumrennen und Winseln. Die Innereien des verstörten Heldenhundes forderten dringendste Entleerung. Der Schatz (bereits schlaffertig) bewegte sich nicht. Vielen Dank - ich durfte mich aus dem Bett schälen, anziehen und den quiekenden Hund schnappen. Während wir uns noch draußen-fertig machten, legte der Regen immer weiter zu, es klang, als sei die Dusche an.
Also schlich ich um Mitternacht draußen durch die Fluten mit einem entnervten Hund, der sich unbedingt erleichtern mußte, aber nicht wollte, und haßte Haustiere im Allgemeinen, Hunde im Besonderen, Wetter, Universum, Schicksal und die ganze Göttermischpoke gleich mit. Kaum wieder drin, suchte sich der Spitz eilig einen Ort, um sich ungestört zu übergeben. Dann wollte er erneut nach draußen und hatte sich anscheinend einen längeren Spaziergang vorgenommen; jedenfalls machte er keinerlei Anstalten, irgendetwas außer Laufen zu tun. Erst als ein Blitz über den Himmel zuckte, drehte er auf der Pfote um und wollte dringend nach Hause, ließ sich abtrocknen und verschwand wieder neben-hinter-unter meinem Bett. Nur so zur Sicherheit.
Inzwischen war es Eins und hatte aufgehört zu regnen, die Kläranlage tat wieder ihren Dienst, der Wasserstand in den Toiletten war auf die normale Höhe gesunken, und alles im Haus war ruhig. Selbst der Spitz hatte sich weitestgehend beruhigt.
Und plötzlich war es sechs Uhr. Zeit aufzustehen.
Und ich hätte alles für einen Kaffee gegeben, in dem der Löffel stehen bleibt.
So war es auch gestern – der Schatz schlummerte schon selig auf dem Sofa, und ich war noch mit einer Stricksocke beschäftigt und wurde plötzlich gewahr, daß es schon auf Mitternacht ging. Also wurden die Hunde noch flugs gefüttert, und ich machte mich gerade bettfertig, als die ersten Donnergrummler zu hören waren und Regen einsetzte. Ach was sage ich – REGEN!
Nun hat niemand von uns ein Problem mit Gewitter. Nur der Spitz, der stirbt dann tausend Tode, wenn es draußen grollt und knallt. Er, der sonst jeden verbellt, der sich auch nur auf Sichtweite dem Haus nähert, verkroch sich als kleines Häuflein Elend neben-hinter-unter meinem Bett und hechelte, daß an Schlaf erst mal nicht mehr zu denken war.
Dann war das Donnerrollen vorbei, und das Hecheln wandelte sich zu Herumrennen und Winseln. Die Innereien des verstörten Heldenhundes forderten dringendste Entleerung. Der Schatz (bereits schlaffertig) bewegte sich nicht. Vielen Dank - ich durfte mich aus dem Bett schälen, anziehen und den quiekenden Hund schnappen. Während wir uns noch draußen-fertig machten, legte der Regen immer weiter zu, es klang, als sei die Dusche an.
Also schlich ich um Mitternacht draußen durch die Fluten mit einem entnervten Hund, der sich unbedingt erleichtern mußte, aber nicht wollte, und haßte Haustiere im Allgemeinen, Hunde im Besonderen, Wetter, Universum, Schicksal und die ganze Göttermischpoke gleich mit. Kaum wieder drin, suchte sich der Spitz eilig einen Ort, um sich ungestört zu übergeben. Dann wollte er erneut nach draußen und hatte sich anscheinend einen längeren Spaziergang vorgenommen; jedenfalls machte er keinerlei Anstalten, irgendetwas außer Laufen zu tun. Erst als ein Blitz über den Himmel zuckte, drehte er auf der Pfote um und wollte dringend nach Hause, ließ sich abtrocknen und verschwand wieder neben-hinter-unter meinem Bett. Nur so zur Sicherheit.
Inzwischen war es Eins und hatte aufgehört zu regnen, die Kläranlage tat wieder ihren Dienst, der Wasserstand in den Toiletten war auf die normale Höhe gesunken, und alles im Haus war ruhig. Selbst der Spitz hatte sich weitestgehend beruhigt.
Und plötzlich war es sechs Uhr. Zeit aufzustehen.
Und ich hätte alles für einen Kaffee gegeben, in dem der Löffel stehen bleibt.
cu ruadh - 17. Jun, 13:20
Zu finden in: Stall und Weide

Dafür schuldet Dein Liebster Dir aber was.
Tät ich sagen!
Aber ehrlich?
Um die richtig dollen Gewitter bei Euch da oben beneide ich Dich schon ein bisschen...;-)
Du bist herzlich eingeladen
Ach, und hatte ich schon vom Tornado erzählt?