Garten
Wir hatten schon immer einen Garten. Das heißt, eigentlich hatte Mama ihn, und wir anderen mußten immer mit. Ich war damals so alt wie meine Kinder jetzt, und ich habe es gehaßt – den Garten an sich, hinfahren zu müssen, da nicht allein wegzukommen, im Garten arbeiten zu müssen. Eben alles. Auch was da geerntet und anschließend meist haltbar gemacht wurde, war nicht mein Fall – zu dröge, zu langweilig, zu fade im Geschmack, egal, was Mama damit angestellt hat.
Dann hatten wir unser eigenes Häuschen mit Garten und einer Reihe Erdbeerpflanzen und einem Himbeerstrauch. Sohn-Winzling fand das toll, stapfte jeden Morgen los, „um mal nach den Erdbeeren zu sehen“ und verlangte schließlich nach einem eigenen Beet. Der Garten für Obst und Gemüse vergrößerte sich stückweise, bis die Rehe entdeckten, daß der Zaun eine eher optische Begrenzung darstellte und die Salatbar sehr ansprechend war.
Hier in Ostfriesland sind die Hausgärten noch sehr verbreitet. Nur am Peerstall gab es lediglich ein paar uralte Zwetschgenbäume. Und gute 360 Quadratmeter Unkraut hinter dem Hühnerstall. Und nach einer Reihe von Reinfällen mit Kaufgemüse den dringenden Wunsch nach eigener guter Qualität. Also wurde letztes Jahr begonnen zu roden, umzugraben und zu entunkrauten, zu säen und zu pflanzen. Und selbst das mäkelige Tochterkind befand das Gartengemüse für genießbar.
Und inzwischen kann ich Mamas Beweggründe nachvollziehen, einen Garten haben zu wollen.
Dann hatten wir unser eigenes Häuschen mit Garten und einer Reihe Erdbeerpflanzen und einem Himbeerstrauch. Sohn-Winzling fand das toll, stapfte jeden Morgen los, „um mal nach den Erdbeeren zu sehen“ und verlangte schließlich nach einem eigenen Beet. Der Garten für Obst und Gemüse vergrößerte sich stückweise, bis die Rehe entdeckten, daß der Zaun eine eher optische Begrenzung darstellte und die Salatbar sehr ansprechend war.
Hier in Ostfriesland sind die Hausgärten noch sehr verbreitet. Nur am Peerstall gab es lediglich ein paar uralte Zwetschgenbäume. Und gute 360 Quadratmeter Unkraut hinter dem Hühnerstall. Und nach einer Reihe von Reinfällen mit Kaufgemüse den dringenden Wunsch nach eigener guter Qualität. Also wurde letztes Jahr begonnen zu roden, umzugraben und zu entunkrauten, zu säen und zu pflanzen. Und selbst das mäkelige Tochterkind befand das Gartengemüse für genießbar.
Und inzwischen kann ich Mamas Beweggründe nachvollziehen, einen Garten haben zu wollen.
cu ruadh - 31. Mär, 12:54
Zu finden in: Über die Weiden geschaut

NOCH scheue ich Schmutz, Erdreich, Dreck und Zeugs,
aber die Gene des Urgroßvaters (Gärtner!) wachen langsam in mir auf...nicht mehr langr, dann werde ich auf allen Vieren im Garten rumrobben und ebenso liebe- wie genussvoll Grünzeug streicheln ;-).