Fazit
Nach zwei Jahren des Herumärgerns, Durchhaltens und Nicht-unterkriegen-lassen-Wollens haben wir nun beschlossen, uns auf das zu konzentrieren, was wir eigentlich wollen – die Arbeit mit unseren Pferden.
Keine Einsteller mehr.
Es sei denn, jemand ist uns wirklich sympathisch.
Einsteller geben einen Haufen Geld aus, um sich ein Pferd mit Abstammung zu kaufen, mit dem sie dann anschließend nicht umgehen können. Sie erwarten Rundumversorgung, erstklassige Pflege, bestes Futter, Bespaßung für Pferd und Reiter, wollen dafür aber nicht mehr ausgeben als sie für einen mageren Weideplatz berappen müssten. Und sie wundern sich, wenn man etwas pikiert dreinschaut, wenn sie einem freudestrahlend die dritte neue Tannne-Trense präsentieren, die „mit 70 Euro doch wirklich ein Schnäppchen war“, nachdem sie einem noch am Vortag die Ohren vollgejammert hatten, dass sie sich den Stall eigentlich gar nicht leisten könnten mit ihrem kleinen Gehalt.
Merke: Einsteller sparen nicht an Pferd und Sachen, die sie ans Pferd bammeln können. An allem anderen meist schon.
Kein Ponyreiten mehr.
Ponyreiten erfordert Ponies, Kinder, die das gern möchten, und Eltern, die nicht sagen: „Och da fahren wir mal zu Onkel Peter, der hat Ponies, da kannste mal ne Runde drauf drehen“. Und eine Menge Zeit.
Ponies erfordern Ausrüstung, Futter, Einstreu, Hufpflege und den Tierarzt, auch wenn es sich nur um Impfen und Wurmkuren handelt.
Wenn man nicht Geld im Überfluß hat, müssen die Ponies ihren Beitrag leisten, um tragbar zu bleiben. Das heißt, es ist eine bestimmte Mindestanzahl an Ponyreitstunden erforderlich, damit die Ponies sich rechnen. (Ein grässlicher Ausdruck … aber ein K.O.-Kriterium …)
Da hier aber die meisten anscheinend entweder einen Onkel Peter mit reichlich Ponies haben oder gar selbst eines hinter dem Haus, ist das Ponyreiten ein reines Zuschussgeschäft, das überdies Unmengen von Zeit verschlingt, die an unseren Pferden dann anschließend fehlt.
Merke: Eltern reitinteressierter Kinder sparen oft an allem, was mit guter reiterlicher Ausbildung zu tun hat. Dafür wissen sie dann alles viel besser.
Keine Ferienkinder (mehr).
Die Resonanz auf das Ferienangebot war jetzt so gewaltig nicht, dass es sich lohnen würde, darüber noch weiter nachzudenken. Ohne Ponies kein Ponyreiten, ohne Ponyreiten keine Ferienkinder. Und da inzwischen beide Erziehungsbeauftragte hier in Lohn und Brot stehen, um das Projekt Ostfriesland überhaupt noch finanzieren zu können, fehlt irgendwie auch die Zeit dafür, „Fremdkinder“ zu betüddeln. Die eigenen Sprösslinge sind mittlerweile wohl alt genug, sich über die Ferien selbst zu beschäftigen, aber noch nicht alt genug, um Aufsichtspflichten übernehmen zu können.
Keine Ferienwohnung (vorerst).
Nachdem Hof und vor allem Haus in einem wesentlich schlechteren Zustand waren als wir erwartet hatten, sind diese Planungen eigentlich von Anfang an auf der Strecke geblieben. Was die erste notdürftige und absolut erforderliche Sanierung nicht verschlungen hat, haben Versicherungen, Berufsgenossenschaften, Behörden und Anwält/Notare aufgebraucht. Jedenfalls weitestgehend.
Da bleiben also nur noch wir und unsere Pferde übrig.
Keine Einsteller mehr.
Es sei denn, jemand ist uns wirklich sympathisch.
Einsteller geben einen Haufen Geld aus, um sich ein Pferd mit Abstammung zu kaufen, mit dem sie dann anschließend nicht umgehen können. Sie erwarten Rundumversorgung, erstklassige Pflege, bestes Futter, Bespaßung für Pferd und Reiter, wollen dafür aber nicht mehr ausgeben als sie für einen mageren Weideplatz berappen müssten. Und sie wundern sich, wenn man etwas pikiert dreinschaut, wenn sie einem freudestrahlend die dritte neue Tannne-Trense präsentieren, die „mit 70 Euro doch wirklich ein Schnäppchen war“, nachdem sie einem noch am Vortag die Ohren vollgejammert hatten, dass sie sich den Stall eigentlich gar nicht leisten könnten mit ihrem kleinen Gehalt.
Merke: Einsteller sparen nicht an Pferd und Sachen, die sie ans Pferd bammeln können. An allem anderen meist schon.
Kein Ponyreiten mehr.
Ponyreiten erfordert Ponies, Kinder, die das gern möchten, und Eltern, die nicht sagen: „Och da fahren wir mal zu Onkel Peter, der hat Ponies, da kannste mal ne Runde drauf drehen“. Und eine Menge Zeit.
Ponies erfordern Ausrüstung, Futter, Einstreu, Hufpflege und den Tierarzt, auch wenn es sich nur um Impfen und Wurmkuren handelt.
Wenn man nicht Geld im Überfluß hat, müssen die Ponies ihren Beitrag leisten, um tragbar zu bleiben. Das heißt, es ist eine bestimmte Mindestanzahl an Ponyreitstunden erforderlich, damit die Ponies sich rechnen. (Ein grässlicher Ausdruck … aber ein K.O.-Kriterium …)
Da hier aber die meisten anscheinend entweder einen Onkel Peter mit reichlich Ponies haben oder gar selbst eines hinter dem Haus, ist das Ponyreiten ein reines Zuschussgeschäft, das überdies Unmengen von Zeit verschlingt, die an unseren Pferden dann anschließend fehlt.
Merke: Eltern reitinteressierter Kinder sparen oft an allem, was mit guter reiterlicher Ausbildung zu tun hat. Dafür wissen sie dann alles viel besser.
Keine Ferienkinder (mehr).
Die Resonanz auf das Ferienangebot war jetzt so gewaltig nicht, dass es sich lohnen würde, darüber noch weiter nachzudenken. Ohne Ponies kein Ponyreiten, ohne Ponyreiten keine Ferienkinder. Und da inzwischen beide Erziehungsbeauftragte hier in Lohn und Brot stehen, um das Projekt Ostfriesland überhaupt noch finanzieren zu können, fehlt irgendwie auch die Zeit dafür, „Fremdkinder“ zu betüddeln. Die eigenen Sprösslinge sind mittlerweile wohl alt genug, sich über die Ferien selbst zu beschäftigen, aber noch nicht alt genug, um Aufsichtspflichten übernehmen zu können.
Keine Ferienwohnung (vorerst).
Nachdem Hof und vor allem Haus in einem wesentlich schlechteren Zustand waren als wir erwartet hatten, sind diese Planungen eigentlich von Anfang an auf der Strecke geblieben. Was die erste notdürftige und absolut erforderliche Sanierung nicht verschlungen hat, haben Versicherungen, Berufsgenossenschaften, Behörden und Anwält/Notare aufgebraucht. Jedenfalls weitestgehend.
Da bleiben also nur noch wir und unsere Pferde übrig.
cu ruadh - 27. Jul, 11:10
Zu finden in: Einfahrt und Parkplatz
