Bitte bevorraten Sie sich!
Wir haben Hühner. Seit Anfang April, denn da sind die puschligen kleinen Federbällchen bei uns eingezogen. Mitte Mai ist dann noch ein prächtiger Gockel dazu gekommen, und seit Ende Juni haben wir sehnsüchtig auf die Produkte unserer fleißigen Hühnerschar gewartet.
Aber die Mädels haben überhaupt nicht daran gedacht, sich nach irgendwelchen Vorgaben von Fachbüchern oder geübten Geflügelhaltern zu richten. Wirklich fleißig waren sie in erster Linie beim Vernichten des Futters, Verbrauchen von Wasser und Wachsen. Göcka, der Hahn, ist immer noch prächtig, aber im Vergleich zu seinen Hühnern wirklich winzig (wenngleich sie ihn immer noch durchaus ernst nehmen).
Mitte August, als wir bereits überlegten, wer wohl als erstes in den Ofen wandert, lag plötzlich ein hellbraunes Ei im Nest. Und von da an verging kein Tag mehr ohne Lieferung – erst täglich eines, nach etwa zwei Wochen verdoppelte sich die Leistung, und inzwischen sind wir bei drei bis vier Eiern täglich.
Nachdem die erste Freude verflogen war und sich die Eierkartons im Kühlschrank zu stapeln begannen, legte der Schatz seine Stirn in sorgenvolle Falten und murmelte etwas von „verkaufen“. Undenkbar! Ein recht altes Rezeptbuch wurde herausgekramt, ganze Versuchsreihen zum Einfrieren von Eiern aufgelegt (so erstklassige Baisers hatte ich nie zuvor!) und die Familie mit Kuchen aus dem Einweckglas überrascht. Mittlerweile sind fast alle Gläser gefüllt, auch die nachgekauften, und die Hochrechnungen für die benötigten Eiermengen für die Weihnachtsbäckerei laufen auf vollen Touren. Hoffentlich reicht die Zeit noch.
Aber die Mädels haben überhaupt nicht daran gedacht, sich nach irgendwelchen Vorgaben von Fachbüchern oder geübten Geflügelhaltern zu richten. Wirklich fleißig waren sie in erster Linie beim Vernichten des Futters, Verbrauchen von Wasser und Wachsen. Göcka, der Hahn, ist immer noch prächtig, aber im Vergleich zu seinen Hühnern wirklich winzig (wenngleich sie ihn immer noch durchaus ernst nehmen).
Mitte August, als wir bereits überlegten, wer wohl als erstes in den Ofen wandert, lag plötzlich ein hellbraunes Ei im Nest. Und von da an verging kein Tag mehr ohne Lieferung – erst täglich eines, nach etwa zwei Wochen verdoppelte sich die Leistung, und inzwischen sind wir bei drei bis vier Eiern täglich.
Nachdem die erste Freude verflogen war und sich die Eierkartons im Kühlschrank zu stapeln begannen, legte der Schatz seine Stirn in sorgenvolle Falten und murmelte etwas von „verkaufen“. Undenkbar! Ein recht altes Rezeptbuch wurde herausgekramt, ganze Versuchsreihen zum Einfrieren von Eiern aufgelegt (so erstklassige Baisers hatte ich nie zuvor!) und die Familie mit Kuchen aus dem Einweckglas überrascht. Mittlerweile sind fast alle Gläser gefüllt, auch die nachgekauften, und die Hochrechnungen für die benötigten Eiermengen für die Weihnachtsbäckerei laufen auf vollen Touren. Hoffentlich reicht die Zeit noch.
cu ruadh - 26. Okt, 11:04
Zu finden in: Stall und Weide
