Dienstag, 29. Januar 2013

Blue Mohn Rising

„Ich mag doch so sehr Mohnkuchen“, sagte der Schatz, „magst Du nicht mal einen backen?“

„Hab ich noch nie gemacht. Und ein Rezept habe ich auch nicht.“

„Aber ich“, sagte der Schatz fröhlich und schob den iBlock rüber. „Und ich hab auch schon eingekauft.“

Mohnkuchen also. Mit Quark-Öl-Teig. Die Kommentare zum Rezept hatten gewarnt, aber ich wollte es nicht glauben, wie klebrig das Zeug wirklich war. Der Teig klebte an der Rührschüssel, am Knethaken, am Schaber, an der Tischplatte, an den Fingern, am Wasserhahn. Eigentlich sollte er ausgerollt werden, doch das erwies sich als unmöglich. Und das Einzige, woran das Zeug überhaupt nicht kleben wollte, war die Silikon-Springform.

Die nächste Herausforderung: Der Belag. Blaumohn wird mit diversen Zutaten und mehreren Tassen Wasser aufgekocht. Leider ließ sich weder das Rezept noch irgendein Kommentar über die Größe der Tassen aus, was zu einer ziemlich flüssigen Masse führte. Recht lange kochen half ein wenig, aber überzeugt war ich nicht recht.

Zu guter Letzt wünschte der Schatz Streuselbelag, also mußte noch irgendwie eine Ladung Streusel erfunden werden, die in den Kommentaren wohl als möglich erwähnt, aber nicht als Rezept erfaßt worden waren. Machbar. Alles in die Silikonform geschichtet, ab in den Ofen, warten und hoffen.

„Gut“, sagte der Schatz zwischen zwei Happen, „nur der Boden ist ein bißchen … äh … zäh.“

Na ja. Zäh, soso. Eine Hälfte hat bis zum nächsten Tag überlebt und gut durchgezogen, das hat den Kuchen entscheidend vorwärts gebracht, hätten wir gleich so machen sollen. Nächstes Mal.

Und ich hatte ganz vergessen, was für ein herrlich kariöses Lächeln einem so ein Mohnkuchen beschert.
Zu finden in: Reiterstübchen

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