Dienstag, 19. Februar 2013

Pegasus XXL

Hengsti ist bei uns, seit er ein halbes Jahr alt ist. Seine erste Großtat war, sich angesichts der ansehnlichen Mädels auf der Nachbarweide auf den Weg zu machen, durch den Zaun, in den Graben, um nicht allein herumzustehen. Eigentlich sollte Strom auf dem Zaun sein, und ich befürchtete, der Kleine bekäme jeden Augenblick eine volle Ladung durch die Knochen gejagt; doch nichts passierte. Nachdem er aus dem Zaun geknotet war, machten wir uns auf die Suche nach dem kaputten Zaunstück.

Inzwischen ist Hengsti bald vier und dabei zu lernen, was so ein Pferdekerl alles können soll; und so waren wir in der Reithalle, wo das Tochterkind ein doppeltes Hindernis abzuräumen vergessen hatte. Das fand Hengsti spannend! Zunächst mal wurde das Hindernis genau untersucht, beschnuppert, angenagt und drübergestiegen.

Als nächste - Pylonen! Tolles Spielzeug! Man kann sie umkippen, die Nase reinstecken, in den Rand beißen und sie herumwerfen. Einfach klasse.

Und dann warf sich Hengsti herum und galoppierte an - traumhafte Bewegungen für so einen staksigen Kerl - durch die ganze Bahn auf das Hindernis zu.

Und während ich ihn schon mitsamt Stangen, Ständern, Pylonen und gebrochenen Knochen in der Halle liegen sah und im Geist Tierarzt und Abdecker bestellte, entfaltete der Kaltblut-Pegasus seine Flügel und flog elegant über das Hindernis.

Hengsti kann fliegen.
Zu finden in: Stall und Weide

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