Warum wir selbst backen
Das Peerstall-Personal stammt ja ursprünglich aus Hannover (Cu) bzw. aus dem Umland, und dort gab es seinerzeit haufenweise Bäcker, die sich in Qualität und Originalität gegenseitig überboten. Wenn ich an diese köstlichen Croissants in Bemerode denke … !
Nachdem wir im weiteren Umland gelandet waren, wurde die Bäckerdichte deutlich geringer und der Schatz unzufriedener. Eines Tages schleppte er einen Brotbackautomaten an, „damit ich auch mal frisches Brot kriege!“ Diese sensationelle Errungenschaft der Technik war damals etwas völlig Neues und lieferte nach anfänglichen Schwierigkeiten fast täglich erstklassige Brote ab. Besonders beliebt wurde das sonntägliche Weißbrot, das man am Abend zuvor programmieren konnte und schon mit einladendem Duft erfreute, wenn man die Küche betrat.
Irgendwann ging der Automat kaputt, und der Schatz schob voller Vorfreude in den nächsten Elektrofachmarkt, um ein moderneres, noch größeres, noch tolleres Gerät zu erwerben. Mit dem neuen Monster wurde ich aber einfach nicht warm. Meine bewährten Rezepte wurden nichts, die Rezepte, die mit dem Monster mitgekommen waren, wurden auch nichts. Also ruhte das Monster ziemlich lange, und Brot und Brötchen wurden wieder gekauft, was der Schatz nach kurzer Zeit bemängelte. Damit begann das Brotbacken im Backofen und entwickelte sich rasch zum Renner. Nur Brötchen, Hörnchen und Croissants kamen nach wie vor vom Bäcker, weil ich mit den selbstproduzierten Ergebnissen unzufrieden war.
Dann zogen wir nach Ostfriesland und stellten fest, die Leute sind hier genügsamer. Wesentlich genügsamer. Vor allem zur Urlaubszeit:
Cu: „Wolltest Du nicht frische Brötchen holen, Schatz?“
Schatz: „Ich habe frische Brötchen geholt!“
Cu: „Wann, gestern?“
Nachdem jeder Bäcker innerhalb eines machbaren Umkreises ausprobiert worden war, folgte eine weitere Versuchsreihe. Erst für Brötchen, dann für Croissants, dann für Brot verschiedener Art. Denn um hier frisches Brot beim Bäcker zu bekommen, braucht es Glück. Und darauf mag ich mich nicht verlassen.
Wie also könnte ich die Herstellung von Weihnachtsplätzchen einem hiesigen Bäcker anvertrauen?
Nachdem wir im weiteren Umland gelandet waren, wurde die Bäckerdichte deutlich geringer und der Schatz unzufriedener. Eines Tages schleppte er einen Brotbackautomaten an, „damit ich auch mal frisches Brot kriege!“ Diese sensationelle Errungenschaft der Technik war damals etwas völlig Neues und lieferte nach anfänglichen Schwierigkeiten fast täglich erstklassige Brote ab. Besonders beliebt wurde das sonntägliche Weißbrot, das man am Abend zuvor programmieren konnte und schon mit einladendem Duft erfreute, wenn man die Küche betrat.
Irgendwann ging der Automat kaputt, und der Schatz schob voller Vorfreude in den nächsten Elektrofachmarkt, um ein moderneres, noch größeres, noch tolleres Gerät zu erwerben. Mit dem neuen Monster wurde ich aber einfach nicht warm. Meine bewährten Rezepte wurden nichts, die Rezepte, die mit dem Monster mitgekommen waren, wurden auch nichts. Also ruhte das Monster ziemlich lange, und Brot und Brötchen wurden wieder gekauft, was der Schatz nach kurzer Zeit bemängelte. Damit begann das Brotbacken im Backofen und entwickelte sich rasch zum Renner. Nur Brötchen, Hörnchen und Croissants kamen nach wie vor vom Bäcker, weil ich mit den selbstproduzierten Ergebnissen unzufrieden war.
Dann zogen wir nach Ostfriesland und stellten fest, die Leute sind hier genügsamer. Wesentlich genügsamer. Vor allem zur Urlaubszeit:
Cu: „Wolltest Du nicht frische Brötchen holen, Schatz?“
Schatz: „Ich habe frische Brötchen geholt!“
Cu: „Wann, gestern?“
Nachdem jeder Bäcker innerhalb eines machbaren Umkreises ausprobiert worden war, folgte eine weitere Versuchsreihe. Erst für Brötchen, dann für Croissants, dann für Brot verschiedener Art. Denn um hier frisches Brot beim Bäcker zu bekommen, braucht es Glück. Und darauf mag ich mich nicht verlassen.
Wie also könnte ich die Herstellung von Weihnachtsplätzchen einem hiesigen Bäcker anvertrauen?
cu ruadh - 18. Jan, 12:47
Zu finden in: Reiterstübchen
