Countdown
Noch vier Tage bis Weihnachten.
Eine günstige Gelegenheit für unseren Hausarzt, mich noch mal eben vorher für die Laboranalyse einzubestellen. (Wahrscheinlich war das Kontingent noch nicht aufgebraucht.) Da Personen über 35 besonderer Aufmerksamkeit bedürfen, hatte ich das Vergnügen, zuvor einen Fragebogen auszufüllen.
Haben Sie Streß? Ja Nein
Wenn ja, welchen? ____________________
Als ich nach dem Laborbesuch wieder auf den Hof fuhr, kam mir der Schatz entgegen und verkündete mit unheilschwangerer Stimme, die Lütte sei krank, er sei jetzt eine halbe Stunde mit ihr durch den Stall gewandert ohne Besserung. Was denn jetzt zu tun sei. Kurz vor Neun. Eigentlich wollten wir jetzt ins Büro starten. Ich geh mich stallfein machen, füttere unterwegs die Hunde und stecke noch ein bißchen Medizin ein. Anruf beim Tierarzt, Globuli in den Gaul füllen, weiterlaufen. Eine halbe Stunde später ist die Tierärztin da, schaut sich die Lütte an, stimmt zu, daß es wohl eine Kolik sei. Kanüle in die Halsvene, ein knappes halbes Duzend Mittel in das Pferd. Abwarten. Im Büro sind wir dann gegen halb Elf.
In vier Tagen ist Heiligabend.
Wir haben noch keinen Baum.
Ich weiß immer noch nicht, ob des Schatzes Großvater die Feiertage nun bei uns verbringen will. Das Reiterstübchen, das wir für ihn herrichten wollten, damit er ebenerdig und hundefrei zu jeder Nachtzeit auf die Toilette kann, ist noch im Rohzustand, ich hätte kein Bett für ihn, und um den kaputten Durchlauferhitzer hat sich auch noch keiner gekümmert.
Die Keksherstellung läuft eher schleppend an.
Ein Weihnachtsgroßreinemachen wartet auf mich.
Möglicherweise darf ich noch Einiges an Zeit mit kranken Pferden im Stall verbringen.
Der Schatz findet wegen seines Projektes des Abends wieder nicht nach Hause.
Das Tochterkind versucht zu kränkeln.
Sohn kommt mit dem Pferdestall für seine Schwester nicht richtig voran.
Scheint irgendwie nicht die richtige Zeit für Fragebögen mit Fragen nach Streß zu sein.
Eine günstige Gelegenheit für unseren Hausarzt, mich noch mal eben vorher für die Laboranalyse einzubestellen. (Wahrscheinlich war das Kontingent noch nicht aufgebraucht.) Da Personen über 35 besonderer Aufmerksamkeit bedürfen, hatte ich das Vergnügen, zuvor einen Fragebogen auszufüllen.
Haben Sie Streß? Ja Nein
Wenn ja, welchen? ____________________
Als ich nach dem Laborbesuch wieder auf den Hof fuhr, kam mir der Schatz entgegen und verkündete mit unheilschwangerer Stimme, die Lütte sei krank, er sei jetzt eine halbe Stunde mit ihr durch den Stall gewandert ohne Besserung. Was denn jetzt zu tun sei. Kurz vor Neun. Eigentlich wollten wir jetzt ins Büro starten. Ich geh mich stallfein machen, füttere unterwegs die Hunde und stecke noch ein bißchen Medizin ein. Anruf beim Tierarzt, Globuli in den Gaul füllen, weiterlaufen. Eine halbe Stunde später ist die Tierärztin da, schaut sich die Lütte an, stimmt zu, daß es wohl eine Kolik sei. Kanüle in die Halsvene, ein knappes halbes Duzend Mittel in das Pferd. Abwarten. Im Büro sind wir dann gegen halb Elf.
In vier Tagen ist Heiligabend.
Wir haben noch keinen Baum.
Ich weiß immer noch nicht, ob des Schatzes Großvater die Feiertage nun bei uns verbringen will. Das Reiterstübchen, das wir für ihn herrichten wollten, damit er ebenerdig und hundefrei zu jeder Nachtzeit auf die Toilette kann, ist noch im Rohzustand, ich hätte kein Bett für ihn, und um den kaputten Durchlauferhitzer hat sich auch noch keiner gekümmert.
Die Keksherstellung läuft eher schleppend an.
Ein Weihnachtsgroßreinemachen wartet auf mich.
Möglicherweise darf ich noch Einiges an Zeit mit kranken Pferden im Stall verbringen.
Der Schatz findet wegen seines Projektes des Abends wieder nicht nach Hause.
Das Tochterkind versucht zu kränkeln.
Sohn kommt mit dem Pferdestall für seine Schwester nicht richtig voran.
Scheint irgendwie nicht die richtige Zeit für Fragebögen mit Fragen nach Streß zu sein.
cu ruadh - 20. Dez, 13:17
Zu finden in: Reiterstübchen
