Für immer
Der Schatz war am Wochenende eben bei seinen Großeltern, die – dicht an die Hundert herangealtert – sich momentan nicht mehr so bester Gesundheit erfreuen. Insbesondere die Oma kränkelt, will nicht mehr richtig essen, geht nicht mehr aus dem Haus und will nicht alleingelassen werden; und der Opa ist sehr in Sorge. Der Schatz auch, deswegen war er ja da.
Er war sehr aufgewühlt, der Schatz, als er abends wieder zurückkam. Nicht, weil die beiden alten Leute wieder einmal alles ausräumen und weggeben, was sie nicht mehr brauchen; die Oma gibt Sachen weg, so lange ich sie kenne, immer mit den Worten „ich brauch das ja nicht mehr“.
„Es tut mir so leid“, sagte er leise und nahm mich fest in die Arme, „daß ich Dich nicht so lange haben kann wie mein Opa meine Oma hat.“
Dafür haben wir uns zu spät gefunden, mein Liebster. Die beiden alten Leute sind inzwischen mehr als 70 Jahre verheiratet, das werden wir wirklich nicht mehr schaffen. Aber Du wirst mich bei Dir haben, so lange es uns gibt. Versprochen.
Er war sehr aufgewühlt, der Schatz, als er abends wieder zurückkam. Nicht, weil die beiden alten Leute wieder einmal alles ausräumen und weggeben, was sie nicht mehr brauchen; die Oma gibt Sachen weg, so lange ich sie kenne, immer mit den Worten „ich brauch das ja nicht mehr“.
„Es tut mir so leid“, sagte er leise und nahm mich fest in die Arme, „daß ich Dich nicht so lange haben kann wie mein Opa meine Oma hat.“
Dafür haben wir uns zu spät gefunden, mein Liebster. Die beiden alten Leute sind inzwischen mehr als 70 Jahre verheiratet, das werden wir wirklich nicht mehr schaffen. Aber Du wirst mich bei Dir haben, so lange es uns gibt. Versprochen.
cu ruadh - 20. Jul, 09:58
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