Montag, 6. Juni 2011

Regen II

Ein schönes langes Wochenende war das …

Dann kommt man zurück in den Peerstall und muß was feststellen - - ? The rain has gone. Einfach so. Mach’s gut, und danke für den Fisch.

Lieber Rain, für den Fall, daß Du noch mal im Peerstall vorbeischaust – es ist sehr schade. Es war schön, Dich zu lesen, und ich werde Deine leichte Art, schwere Dinge zu erzählen, vermissen. Ich werde Dich vermissen.

Vielleicht erklärst Du mir ja irgendwann mal, warum Du so kurz entschlossen Deine Türen schließt. Und ein Maultaschen-Rezept hätte ich wohl noch gern. (Und ich hätte ja auch zu gern gewußt, was Du in Deinen Kräuterlikör tust, den täte ich auch zu gern mal probieren …)

Alles Gute für Dich, Rain.
Zu finden in: Über die Weiden geschaut

Regen

Ein schönes langes Wochenende war das. Wundervolles Wetter, Grillen auf der Terrasse (oder was man so nennt), draußen frühstücken, ein bißchen Gartenarbeit … und dann sah mich der Salat etwas traurig an und bettelte um Wasser. Halte durch, sagte ich, heute Abend soll es regnen.

Tat es auch. Inclusive Blitz und Donner. Die Regenrinne am Stall schaffte das Wasser nicht mehr, so daß vom Stalldach ein Wasserfall niederging. Die Auffahrt glich einem breiten Strom. 1200 Quadratmeter Hengstweide verwandelten sich in wenigen Augenblicken in einen Tümpel, ebenso der Reitplatz.

Dann hörte es auf, und der Schatz ging nach dem Rechten sehen. Die Pferde waren naß, die Weiden geflutet, die Zugänge zu den Weiden tiefe Pfützen, aber sonst war kein Schaden entstanden. Wenngleich der Schatz die Stirn in sorgenvolle Falten legte und etwas von „Heu machen“ und „naß“ murmelte.

Kaum eine Viertelstunde später frischte der Wind auf und bog die Birken vor dem Haus um. Es war, als habe jemand einen gigantischen Ventilator eingeschaltet; eine einzige gewaltige Sturmbö von zehn Minuten Dauer drückte die Bäume nieder. Dann setzte der Regen erneut ein, diesmal begleitet von Hagel. Fingernagelgroße Eisstückchen prasselten nieder, und für ein paar Minuten sah es aus, als habe es geschneit. Der Wasserfall vom Stalldach verwandelte den Gartenweg in ein reißendes Flüßchen. Die Gullys auf dem Hof liefen über. Der Wind hatte gedreht und drückte den Regen durch das Schlafzimmerfenster – wie viel Wasser das tatsächlich war, bemerkten wir erst eine ganze Zeit später.

Eingedenk des Mini-Tornados im letzten Jahr warfen wir uns ins Regenzeug und haben nochmals nach den Pferden gesehen. Den Dicken ging es gut, da hatte es ein paar Zaunpfosten umgerissen, die Jungs waren etwas aufgeregt und die Ponies völlig von der Rolle. Kein Wunder, denn da hatte es die E-Zaun-Litze abgerissen und in die Weide-Seenlandschaft geweht, da hatte es wohl ein paar Stromschläge gegeben. Kurz gesagt, wir mußten evakuieren. Was sich bei manchen der Fellnasen als nicht ganz einfach erwies.

Wie das dem Salat bekommen ist, weiß ich noch gar nicht. Aber ich werde ihm nie wieder Regen versprechen.
Zu finden in: Stall und Weide

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Alle Einträge von cu ruadh sind extrem subjektiv und aus persönlichem Erleben entstanden. Anmerkungen und Kommentare sind erwünscht, allerdings bitte ich um einen höflichen und freundlichen Umgangston. Kurz gesagt: Wer pöbelt, suche sich einen anderen Stall!

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