Freitag, 20. Mai 2011

Geträumt

Normalerweise kann ich mich beim Aufwachen nicht erinnern, ob und was ich geträumt habe. Doch gelegentlich begleitet mich ein Traum bis an den Rand des Wachwerdens und bleibt an mir hängen wie Spinnweben. Nicht so sehr die Handlung im Traum; die verblaßt gewöhnlich recht bald.

Es sind die sehr realistisch und intensiv erlebten Gefühle, die mich hartnäckig verfolgen und beschäftigen. Selten positive, übrigens. Es sind fast immer Empfindungen von Angst, Unruhe, Verlust oder – wie vergangene Nacht – Zerrissenheit. (Danke, Rain.) Und sie führen mich jedes Mal zurück zu einem vergangenen Leben. Etwas, das ich längst beendet und hinter mir gelassen zu haben glaubte hoffte. Nicht ganz, wie es scheint.
Zu finden in: Über die Weiden geschaut

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Alle Einträge von cu ruadh sind extrem subjektiv und aus persönlichem Erleben entstanden. Anmerkungen und Kommentare sind erwünscht, allerdings bitte ich um einen höflichen und freundlichen Umgangston. Kurz gesagt: Wer pöbelt, suche sich einen anderen Stall!

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