Alles Gute, Göcka
Monatelang war alles ruhig im Hühnerstall.
Die Woche vor Weihnachten probten die Hühnerdamen dann plötzlich den Aufstand und machten Göcka, den Hahn, nieder. Was auch immer vorgefallen gewesen war, zwei der Hühner (zwei richtige Amazonen, sie krähen und benehmen sich auch sonst wie Kerls) hatten beschlossen, für Göcka sei kein Platz mehr und waren ihm an die Federn gegangen; es war kaum noch Leben in ihm, als ich ihn aus dem Hühnerhaus evakuierte, Kopf und Kamm waren blutüberströmt, und er bekam nur noch mühsam Luft.
So verbrachte Göcka also die Feiertage im Blumenzimmer bei Sirius und den Katzendamen; und nachdem der anfängliche Schreck etwas gewichen war und Göcka sich etwas erholt hatte, wurde das allmorgendliche „Guten Morgen, Katzen!“ mit Gegacker quittiert. Der Kamm verheilte, wechselte seine Farbe von blutig über Schwarz und Hellrosa wieder nach Rot, die Federn wuchsen nach, und statt meines Weckers rief nun Göcka jeden Morgen fröhlich zum Aufstehen.
Anfang des Monats bezog Göcka dann eine komfortable große Pferdebox im Stall, die wir möglichst katzensicher für ihn hergerichtet hatten. Er war sicher recht froh, die Hundebox, in der er im Blumenzimmer gewohnt hatte, verlassen zu dürfen und flatterte und sprang und scharrte herum, daß die Federn nur so flogen.
Allerdings ist Göcka allein, und das ist auf Dauer nicht gut für einen Hühnervogel. Zu „seinen“ Mädels kann er nicht mehr zurück, denn die haben deutlich gemacht, daß er ein gallus non gratus ist; also habe ich mich auf die Suche gemacht, ein neues Zuhause, einen neuen Hühnerhaufen für meinen hübschen Hahn zu finden.
Und es ist gelungen: Heute Nachmittag zieht er zu unseren Nachbarn um.
Die Woche vor Weihnachten probten die Hühnerdamen dann plötzlich den Aufstand und machten Göcka, den Hahn, nieder. Was auch immer vorgefallen gewesen war, zwei der Hühner (zwei richtige Amazonen, sie krähen und benehmen sich auch sonst wie Kerls) hatten beschlossen, für Göcka sei kein Platz mehr und waren ihm an die Federn gegangen; es war kaum noch Leben in ihm, als ich ihn aus dem Hühnerhaus evakuierte, Kopf und Kamm waren blutüberströmt, und er bekam nur noch mühsam Luft.
So verbrachte Göcka also die Feiertage im Blumenzimmer bei Sirius und den Katzendamen; und nachdem der anfängliche Schreck etwas gewichen war und Göcka sich etwas erholt hatte, wurde das allmorgendliche „Guten Morgen, Katzen!“ mit Gegacker quittiert. Der Kamm verheilte, wechselte seine Farbe von blutig über Schwarz und Hellrosa wieder nach Rot, die Federn wuchsen nach, und statt meines Weckers rief nun Göcka jeden Morgen fröhlich zum Aufstehen.
Anfang des Monats bezog Göcka dann eine komfortable große Pferdebox im Stall, die wir möglichst katzensicher für ihn hergerichtet hatten. Er war sicher recht froh, die Hundebox, in der er im Blumenzimmer gewohnt hatte, verlassen zu dürfen und flatterte und sprang und scharrte herum, daß die Federn nur so flogen.
Allerdings ist Göcka allein, und das ist auf Dauer nicht gut für einen Hühnervogel. Zu „seinen“ Mädels kann er nicht mehr zurück, denn die haben deutlich gemacht, daß er ein gallus non gratus ist; also habe ich mich auf die Suche gemacht, ein neues Zuhause, einen neuen Hühnerhaufen für meinen hübschen Hahn zu finden.
Und es ist gelungen: Heute Nachmittag zieht er zu unseren Nachbarn um.
cu ruadh - 20. Jan, 12:45
Zu finden in: Stall und Weide
