Donnerstag
Nach einem wirklich unerfreulichen und unproduktiven Arbeitstag im Büro durfte ich bei Schneetreiben noch losrutschen, um Pferdefutter zu kaufen und Wichtelgeschenke für die Kinder für die Schule. Nun ist der Ostfriese an sich mit Winterwetter völlig überfordert und fährt entweder unangemessen schnell oder übervorsichtig, selbst auf freier Strecke und geradeaus; und das war dem ohnehin schon dampfenden Gemüt nicht eben förderlich.
Mittendrin klingelte das Handy.
Tochterkind: „Mama! Wo bleibst du!?“
Frau Rotfuchs: „Pferdefutter kaufen. Ich habe doch gesagt, ich komme etwas später!“
Tochterkind: „Ja, aber jetzt ist es schon viel später! Wann kommst du?“
(Ein Blick auf die Uhr verriet, dass es sich bei „viel später“ um etwa eine Viertelstunde handelte.)
Zu Hause angekommen, hockte das Tochterkind vor dem Fernseher. („Ich gucke doch nicht Fernsehen!“ Voller Entrüstung vorgetragen.) Auf dem Tisch lag haufenweise Müll von irgendwelchen Süßigkeiten und Knabbersachen, Tochterkinds Brotdose und ein paar leere Apfelsaftpackungen. Auf dem Esstisch bot sich ein ähnliches Bild, dazu noch leere Gläser und Schulbücher, die seit ein paar Wochen immer hin und her geschoben werden. Der Geschirrspüler war fertig, aber noch nicht ausgeräumt. Die Hunde wollten raus, die Hühner wollten rein. Tochterkind konnte sich nicht entscheiden zwischen „mir ist langweilig“ und „ich habe Hunger“. Der Kaminofen wollte mit dem Anfeuerholz, das der Schatz extra angefertigt hat, nicht in Schwung kommen. Und der Schatz steckt gerade mitten in einem Projekt, was seine Zeit frisst und dafür sorgt, dass er spät heim kommt und all die Tätigkeiten, die wir uns des Abends eigentlich teilen, überwiegend an mir hängenbleiben.
Ein unschuldiges „Wann machen wir denn die Girlande?“ von Sohn, während ich am Herd stand und Essen machte, war der Zündfunken, den es noch brauchte … Ich hab das Essen auf den Tisch geknallt, meine Familie angefaucht, man möge sich bedienen, und bin in den Stall zum Füttern gerauscht.
Solche Tage brauche ich wirklich nicht!
Mittendrin klingelte das Handy.
Tochterkind: „Mama! Wo bleibst du!?“
Frau Rotfuchs: „Pferdefutter kaufen. Ich habe doch gesagt, ich komme etwas später!“
Tochterkind: „Ja, aber jetzt ist es schon viel später! Wann kommst du?“
(Ein Blick auf die Uhr verriet, dass es sich bei „viel später“ um etwa eine Viertelstunde handelte.)
Zu Hause angekommen, hockte das Tochterkind vor dem Fernseher. („Ich gucke doch nicht Fernsehen!“ Voller Entrüstung vorgetragen.) Auf dem Tisch lag haufenweise Müll von irgendwelchen Süßigkeiten und Knabbersachen, Tochterkinds Brotdose und ein paar leere Apfelsaftpackungen. Auf dem Esstisch bot sich ein ähnliches Bild, dazu noch leere Gläser und Schulbücher, die seit ein paar Wochen immer hin und her geschoben werden. Der Geschirrspüler war fertig, aber noch nicht ausgeräumt. Die Hunde wollten raus, die Hühner wollten rein. Tochterkind konnte sich nicht entscheiden zwischen „mir ist langweilig“ und „ich habe Hunger“. Der Kaminofen wollte mit dem Anfeuerholz, das der Schatz extra angefertigt hat, nicht in Schwung kommen. Und der Schatz steckt gerade mitten in einem Projekt, was seine Zeit frisst und dafür sorgt, dass er spät heim kommt und all die Tätigkeiten, die wir uns des Abends eigentlich teilen, überwiegend an mir hängenbleiben.
Ein unschuldiges „Wann machen wir denn die Girlande?“ von Sohn, während ich am Herd stand und Essen machte, war der Zündfunken, den es noch brauchte … Ich hab das Essen auf den Tisch geknallt, meine Familie angefaucht, man möge sich bedienen, und bin in den Stall zum Füttern gerauscht.
Solche Tage brauche ich wirklich nicht!
cu ruadh - 6. Dez, 13:42
Zu finden in: Reiterstübchen
