Vorweihnachtszeit II
… eine schöne Zeit voller heimlicher, liebevoller Vorbereitungen, Planungen, Backereien, Kochereien …
Das war einmal.
Wenn die Tage kurz werden, die Weihnachtsdekorationen in den Läden auftauchen und die Zeitschriften von Festtagsmenü- und Weihnachtskeksrezepten nur so wimmeln, schleicht sich ein dunkles, drückendes, unerfreuliches Gefühl ein. Beginnender Alarmzustand.
Es war in der Vorweihnachtszeit, als die Liebe meines Lebens mit Tränen in den Augen sagte, es täte ihm leid, doch es ginge nicht, er könne nicht mit mir zusammen leben, seine Sachen einpackte und ging und mich zurückließ in einem Haufen ungezählter Scherben, der einst mein Leben war.
Es war in der Vorweihnachtszeit, als ich von einem Lehrgang zurückkam und meine Tochter mit gebrochenem Schienbein vorfand, und es war ein Adventssonntag, den ich mit der Hundedame beim Tierarzt für eine Notoperation verbrachte, nicht wissend, ob ich mehr als ein Halsband wieder mit nach Hause bringen würde.
In der Vorweihnachtszeit haben wir erfahren, dass des Schatzes Abteilung verschlankt und „outgesourct“ werden sollte – ohne ihn. Ein paar Jahre später entschloß sich der damalige Arbeitgeber des Schatzes, den Ableger, bei dem er tätig war, zum Jahresende zu schließen und die Mitarbeiter so kurzfristig wie möglich darüber zu informieren.
Und letztes Jahr in der Vorweihnachtszeit standen wir vor einem leeren Stall, weil die junge Dame, die ihre vielen Pferde bei uns einstellen wollte, gar keine Pferde hatte, sondern ein Problem mit der Wirklichkeit. Dafür hatten wir ihren Anwalt am Hals, der noch unbedingt Geld herausschlagen wollte.
Irgendwie hat die Vorweihnachtszeit ihren Glanz verloren.
Das war einmal.
Wenn die Tage kurz werden, die Weihnachtsdekorationen in den Läden auftauchen und die Zeitschriften von Festtagsmenü- und Weihnachtskeksrezepten nur so wimmeln, schleicht sich ein dunkles, drückendes, unerfreuliches Gefühl ein. Beginnender Alarmzustand.
Es war in der Vorweihnachtszeit, als die Liebe meines Lebens mit Tränen in den Augen sagte, es täte ihm leid, doch es ginge nicht, er könne nicht mit mir zusammen leben, seine Sachen einpackte und ging und mich zurückließ in einem Haufen ungezählter Scherben, der einst mein Leben war.
Es war in der Vorweihnachtszeit, als ich von einem Lehrgang zurückkam und meine Tochter mit gebrochenem Schienbein vorfand, und es war ein Adventssonntag, den ich mit der Hundedame beim Tierarzt für eine Notoperation verbrachte, nicht wissend, ob ich mehr als ein Halsband wieder mit nach Hause bringen würde.
In der Vorweihnachtszeit haben wir erfahren, dass des Schatzes Abteilung verschlankt und „outgesourct“ werden sollte – ohne ihn. Ein paar Jahre später entschloß sich der damalige Arbeitgeber des Schatzes, den Ableger, bei dem er tätig war, zum Jahresende zu schließen und die Mitarbeiter so kurzfristig wie möglich darüber zu informieren.
Und letztes Jahr in der Vorweihnachtszeit standen wir vor einem leeren Stall, weil die junge Dame, die ihre vielen Pferde bei uns einstellen wollte, gar keine Pferde hatte, sondern ein Problem mit der Wirklichkeit. Dafür hatten wir ihren Anwalt am Hals, der noch unbedingt Geld herausschlagen wollte.
Irgendwie hat die Vorweihnachtszeit ihren Glanz verloren.
cu ruadh - 19. Nov, 12:13
Zu finden in: Über die Weiden geschaut
