Dienstag, 1. Juni 2010

Nächste Runde

Es war wieder ein Schreiben vom Anwalt in der Post. Die Gegenseite bemüht sich krampfhaft, nachträglich eine fristlose Kündigung zu konstruieren – angeblich habe ich zwei Pferde, die bei uns eingestellt waren, unzureichend versorgt. Eine wirklich beliebte Geschichte, um vorzeitig aus Pferde-Einstellverträgen zu kommen. Und es werden Zeugen über Zeugen benannt, nicht mehr die aus der ersten Klageschrift, sondern neue, andere, die bedauerlicherweise genauso wenig dazu sagen können wie die zuvor benannten …

Und nachdem ich die armen Pferde fast habe verhungern lassen, habe ich sie auch noch eingesperrt und der Besitzerin die Herausgabe verweigert. Mit Polizeigewalt musste sie ihre Pferde befreien, die Arme!

Wie kann man mir so etwas unterstellen?
Wie kann man so dreist Lügen verbreiten?

Mit der Wahrheit hat die junge Dame es anscheinend die ganze Zeit nicht so genau genommen. Die Pferde, die sie noch bei uns einstellen wollte, existieren gar nicht, ebenso wenig wie das Heu, das sie uns verkaufen wollte. Sie hat sich als Reit- und Fahrlehrerin ausgegeben, was sie nachprüfbar nicht ist, und einen Reitverein genannt, bei dem sie Unterricht gegeben haben wollte, wo man sie gar nicht kennt.

Und jetzt soll ich ihren Anwalt zahlen? Und gleichzeitig auf meinen Kosten, die ich ihret- bzw. ihrer angeblichen Pferde wegen hatte, sitzen bleiben? Von den entgangenen Einnahmen aus dem letzten Winter und denen, die wir wegen der abenteuerlichen Lügengeschichten, die sie überall rumerzählt, nicht haben werden, will ich gar nicht erst reden.

Ich bin über alle Maßen frustriert. Verärgert. Enttäuscht. Tief getroffen. Verletzt.

Das ist nicht fair.
Zu finden in: Reiterstübchen

Utn Peerstall

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Alle Einträge von cu ruadh sind extrem subjektiv und aus persönlichem Erleben entstanden. Anmerkungen und Kommentare sind erwünscht, allerdings bitte ich um einen höflichen und freundlichen Umgangston. Kurz gesagt: Wer pöbelt, suche sich einen anderen Stall!

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